Florian Geiger, Bürgermeister für Isen

    Meine Ziele für Isen

    Ich will Bürgermeister von Isen werden!

    Ich will, dass unser schönes Isen mitsamt Burgrain, Pemmering, Mittbach, Lichtenweg, Schnaupping und den anderen 71 Ortsteilen aufblüht.

    Ich möchte gerne dazu beitragen, dass wir unser Potential ausschöpfen in allen Bereichen.

    Isen ist schon ganz gut!

    Das Leben in unserer wunderschönen Natur.

    Unsere Vereine, wo mit unglaublich viel Herzblut und Zeit gearbeitet wird.

    Unser Gewerbe, das Arbeitsplätze für die Bevölkerung bietet und durch Ausbildung Zukunft schafft.

    Unsere Landwirte, die dafür sorgen, dass wir genügend zu essen haben und "nebenbei" unsere Landschaft pflegen und so schön aussehen lassen.

    Unsere Gemeindeverwaltung, die mit Rathaus, Bauhof, Kläranlage, Trinkwassserspeicher, Kindergärten und -Krippen, und vielem mehr unser tägliches Leben am Laufen hält. Und GANZ sicher auch nicht unterbelastet ist!

    Aber es gibt schon auch noch viel zu tun.

    Wir müssen unsere Vereine dabei unterstützen, mit der wachsenden Bürokratie zurecht zu kommen. Viele ächzen und es wird immer schwerer Menschen zu finden, die sich das antun wollen (was natürlich auch mit den veränderten Ansprüchen in vielen Berufen zu tun hat)

    Wir müssen dazu beitragen, dass unsere Umwelt so erhalten bleibt. Und das muss natürlich auch im Ort und vor Ort passieren. Wir alle sind Bestandteil der großen anonymen Masse, die dazu beiträgt, dass der Klimawandel langsam aber sicher unsere Lebensgrundlagen zerstört. Und viele einzelne sind viele!

    Da hilft es nicht auf die Autoindustrie zu zeigen. Es sind wir, die wir die großen Autos kaufen und dann mehr damit fahren als vielleicht notwendig.

    Es hilft nicht auf die Bauern zu zeigen, die unter großem wirtschaftlichen Druck ihre Arbeit machen, Es sind wir, die wir zu billige Lebensmittel kaufen und dann vielleicht auch noch die Hälfte davon wegschmeißen.

    Es hilft nicht auf die Fluglinien zu zeigen, die halt anbieten, was der Markt hergibt. Es sind wir, die wir übers Wochenende unbedingt nach Köln fliegen müssen (also i ned..)

    Und es hilft eben auch nicht auf die Bundesregierung oder die EU zu zeigen. Sondern es sind wir – in dem Fall die Verwaltung der Gemeinde mitsamt dem Gemeinderat – die bei uns die Wende hinbekommen müssen.

    Ob wir gemeindliche Gebäude energieeffizient bauen oder eben nicht.

    Ob wir Vorgaben machen zum energieeffizienten und flächensparenden Bauen oder eben nicht.

    Ob wir Ökostrom beziehen oder eben nicht. (was Isen im Übrigen tut) Ob wir Ökostrom erzeugen. Oder eben nicht. Und ob wir unsere Wiesen, Randstreifen oder Verkehrsinseln blühen lassen oder eben nicht.

    Und da kann und will ich als Bürgermeister mit möglichst vielen grünen Gemeinderät*innen noch mehr machen. Um unseren Beitrag zu leisten.

    Auch unser Gewerbe braucht Entfaltungsmöglichkeiten. Und zwar mit guter Anbindung an den Ort. Wir brauchen keine riesigen Gewerbegebiete im Nirgendwo. Aber Möglichkeiten für Isener Betriebe sich zu erweitern. Und für neue Betriebe, sich anzusiedeln. Und dann idealerweise dazu noch bezahlbaren Wohnraum für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeite in ansprechend gestalteten Wohngebieten.

    All das braucht Platz. Also Fläche. Mit der wir aber gleichzeitig sorgsam umgehen müssen. Weil wir unsere Natur nicht noch weiter zurückdrängen dürfen. Und weil unsere Landwirte auch noch Platz brauchen, um ihre Höfe zu betreiben.

    All diese Dinge kann meiner Ansicht nach nicht der Bürgermeister alleine oder der Gemeinderat. Und der Bürgermeister und der Gemeinderat sind auch nicht schlauer als alle anderen. Natürlich ist es gut, wenn im Gremium Menschen vertreten sind, die sich mit Dingen auskennen.

    Die als Architektinnen und Architekten und als Bauunternehmerinnen und Bauunternehmer wissen, wie bauen geht.

    Die als Erzieherinnen und Erzieher und als Lehrerinnen und Lehrer wissen, wie man Kinder gut fördert.

    Die als Künstlerinnen und Künstler wissen, wie wichtig kulturelles Leben in einer Gemeinde ist und welche Lebensqualität dadurch entsteht.

    Das alles hilft zu besseren Entscheidungen zu kommen. Aber noch mehr hilft es, noch mehr Leute zu befragen. Und zwar diejenigen, die mit den Entscheidungen leben müssen. Die tagtäglich damit konfrontiert sind. Und die mithelfen wollen, dass noch mehr noch bessere Ideen für Isen umgesetzt werden können.

    Deshalb möchte ich als Bürgermeister euch, die Bürgerinnen und Bürger besser miteinbinden.

    Ich möchte eine breite Bürger*innenbeteiligung bei den anstehenden Fragen. Ich möchte strukturierte Beteiligung bei der Neugestaltung der Ortsmitte, bei Fragen der Verkehrsführung, bei besseren Fuß- und Radverbindungen. Bei Möglichkeiten für die Jugend und bei Angeboten für die Älteren.

    Und ich hoffe, Ihr macht dann alle mit! Pack ma's!

    Biografisches

    Geboren: 06.01.1979

    verheiratet, 3 Kinder

    Grundschule in Isen, Gymnasium in Dorfen, Zivildienst im Marienstift Dorfen, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Sozial- Wirtschaftsgeschichte in München

    Seit 2007 Referent für Freiwilligendienste beim Caritasverband der Erzdiözese München und Freising

    Seit 2018 Leiter der Geschäftsstelle beim TSV Isen v. 1909

    Ehrenämter und Politik

    1994/1995 Aufbau und Ausübung des Jugendsprecheramtes des TSV Isen

    2005/2006 Bezirksoberschiedsrichter im Tennisverband Oberbayern

    2008-2010 Abteilungsleiter Volleyball TSV Isen

    2010 - 2016 2. Vorsitzender TSV Isen

    2011 - 2012 Beisitzer im Kreisvorstand Bündnis 90/ Die Grünen Erding

    2012 - 2013 Sprecher des Kreisvorstandes Bündnis 90/ Die Grünen Erding

    Seit 2013 Kassier des Kreisverbands Bündnis 90/ Die Grünen Erding

    Seit 2013 Mitglied der PRMH-MAV

    Seit 2014 Kreisrat und Gemeinderat