Informationen zur Kommunalwahl in Wörth

Perspektiven für die Gemeinde Wörth

Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Zukunft unseres Planeten entscheiden sich auch hier vor Ort in unserem direkten Umfeld. Hier in der Gemeinde Wörth sind wir zu Hause. Wir wollen die Möglichkeiten zur Beteiligung der Bürger*innen ausweiten, wenn es um Entscheidungen vor Ort geht. Denn eine lebendige Kommune braucht Menschen, die sich einmischen, mitreden und mitgestalten.

Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 kommt es auf jede einzelne Stimme an: Für den Schutz des Klimas, für eine gesunde Natur, für ein sorgenfreies Aufwachsen unserer Kinder und für ein gutes Miteinander – ob Frau oder Mann, jung oder alt, alteingesessen oder neuangekommen. Dafür brauchen wir in unserer Gemeinde starke GRÜNE, die im Bewusstsein unserer globalen Verantwortung lokal nachhaltige Entscheidungen auf den Weg bringen. Primäre Voraussetzung für alle kommunalen Entscheidungen ist für uns die Gleichrangigkeit der ökologischen, ökonomischen und sozialen Ziele.

Wir GRÜNE werben am 15. März für Ihr Vertrauen, weil wir gute Ideen haben und diese gemeinsam anpacken wollen –WEIL WIR HIER LEBEN!

Monika Wenger, Johannes Sachteleben, Petra Schletter und Monika Palmer
Spitzenkandidat*innen

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Unser Programm für Wörth

Volle Energie für Klima & Natur
Klimaschutz fängt in der Kommune an. Wir GRÜNE wollen den Ausbau erneuerbarer Energieversorgung und klimaneutraler Wärmeversorgung vorantreiben. Es müssen Anreize geschaffen werden, um die Bürger*innen zu bewegen in Photovoltaik, Solarthermie, E-Mobilität oder Bürgersolarkraftwerke zu investieren.

Unser Ziel ist eine energieautonome Gemeinde bis 2030.
Deshalb sollte bei jeder Entscheidung der Gemeinde abgewogen werden, ob sie klimaneutral umgesetzt werden kann. Zudem muss der Flächenfraß eingedämmt werden, denn Wälder, Wiesen und Moore sind Naturschatz, Lebensraum, Erholungsgebiet und Klimaretter zugleich.

Für unsere Gemeinde heißt das konkret:

  • Es muss zwingend eine kommunale Biodiversitätsstrategie entwickelt werden, die lokale Tier-und Pflanzenarten schützt, das Landschaftsbild „Wörther Moos“ erhält, Gewässer schützt und Biotope miteinander vernetzt.
  • Ein ökologischer Hochwasserschutz, der den Flüssen und Bächen mehr Raum gibt und in der breiten Fläche wirkt, sollte kommunalübergreifend als sogenannte „Sempt/Schwillach“-Allianz angestrebt werden. Bei der Anlage eines artenreichen Grünstreifens am Gewässerrand sind die Landwirte fachlich und finanziell zu unterstützen. Wir wollen, dass unsere Gemeinde bei ihren eigenen Flächen zum Vorreiter in Sachen Artenschutz und Artenvielfalt wird:
  • Für jeden gefällten Baum sollen zwei neue Bäume gepflanzt werden. Denn Bäume liefern Sauerstoff, spenden Schatten, binden CO2, speichern Wasser und verbessern das Mikroklima.
  • Keinen Einsatz von Pestiziden und Totalherbiziden auf eigenen oder verpachteten Flächen
  • Straßenbegleitgrün als Magergrünland bewirtschaften um Biotope miteinander zu vernetzen
  • Eine insektenfreundliche Straßen-und Wegebeleuchtung durch warm-weiße LEDs muss zügig umgesetzt werden.
  • Kommunal finanzierte Umweltbildungsangebote an Schulen und Kindergärten
  • Den Trend zu Schotterwüsten, insbesondere in Vorgärten, wollen wir umkehren und die Bürger*innen unterstützen, in ihren Gärten blühende Vielfalt zu schaffen.

Auf Rad & ÖPNV setzen
Mobilität ist eine wichtige Stellschraube für mehr Ökologie und soziale Teilhabe.Wir setzen uns für die Verbesserung des ÖPNV nach Erding und München ein. Zudem sollen die kommunalen Rad- und Fußwege besser vernetzt werden.

Konkret bedeutet das:

  • Stündlicher Busverkehr nach Erding bis 24:00 Uhr von Montag bis Freitag, bzw. 2-stündlich am Wochenende
  • Zweigleisiger S-Bahn-Ausbau zwischen Erding und Markt Schwaben
  • Zu den Hauptverkehrszeiten ein E-Pendelbus von Hörlkofen über Wörth und Wifling zur S-Bahn-Station
  • Verbesserung der Infrastruktur an den P+R Parkplätzen: Sichere Fahrradgaragen, Lademöglichkeiten für E-Bikes und E-Autos
  • Feldwege durch das Wörther Moos fahrradfreundlich gestalten
  • Fahrgemeinschaften fördern: Mitfahrbankerl an den Dorfplätzen, gezielte Information zu Mitfahrgelegenheiten (Apps und andere Angebote)
  • Das Stromnetz der Gemeinde muss zudem fit für die E-Mobilität gemacht werden

Zukunft ermöglichen
Zukunft ist ohne Digitalisierung und Vernetzung nicht mehr denkbar. Um die tiefgreifenden ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen mitzugestalten, wollen wir Digitalisierungsprojekte vorantreiben, die langfristig auf die kommunalen Entwicklungsziele einzahlen:

  • Ausbau von Smart Services / eGovernment-Angebote (Behördengänge online erledigen), Gemeinde-App
  • Offenes, flächendeckendes WLAN an öffentlichen Plätzen und Gebäuden
  • Klimafreundliche IT-Infrastruktur in der Gemeindeverwaltung, um den CO2-Verbrauch zu senken
  • Start-Ups und pfiffige, junge Ideen fördern

Zusammenleben gestalten
Wir GRÜNE sind für Bürgerbeteiligung und Transparenz. Eine lebendige Kommune lebt davon, dass sich die Menschen einmischen, mitreden und mitgestalten. Wir wollen, dass die Bürger*innen frühzeitig über anstehende Projekte informiert und zu wichtigen Planungen angehört werden. Wir setzen auf lebendige Ortskerne und eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung. Die Menschen sollen sich in ihrem Dorf wohlfühlen und sich gerne treffen. Wir stehen für eine offene Gesellschaft in einem guten sozialen Miteinander und begegnen unseren Mitmenschen auf Augenhöhe und vorurteilsfrei.

Wir wollen für unsere Gemeinde:

  • Auf dem Areal des Klösterls auch in der Zukunft eine Gastwirtschaft, die für ein erweitertes Angebot steht: eine Postannahmestelle und Essenslieferungen an Schule und Kindergarten. Dieses Angebot soll mit Blick auf klima- und gesundheitsbewusste Ernährung und kurze Lieferwege möglich gemacht werden
  • Seniorengerechte Wohnungen im neu zu gestaltenden Klösterl
  • Fair gehandelte, regionale und saisonale Produkte vorzugsweise in Bioqualität für alle kommunalen Einrichtungen
  • Die Ortererschule Wörth auch in Zukunft als moderne Bildungseinrichtung sichern, energetisch sanieren und ausbauen
  • Alternative Kinderbetreuung unterstützen
  • Gemeinschaftlich mit den Jugendlichen Konzepte für die Jugendtreffs und -räume in Hörlkofen und inbesondere in Wörth gestalten
  • Alternative Ideen und Bürgerwünsche fördern, wie z. B. Unterstützung von Flohmärkten oder Kleidertauschbörsen
  • Integration fördern durch dezentrale Unterbringung und aktive Teilnahme an Gemeindeangeboten

Lieblingsorte schaffen
Eine dauerhaft tragfähige Entwicklung unserer Siedlungsgebiete kann nicht mehr allein durch bauliche Erneuerung und soziale Akzente gesichert werden. Wir GRÜNE fordern eine nachhaltige Planung und Entwicklung der Raum- und Siedlungsstrukturen, die soziale und ökonomische Ansprüche (Wohnen, Arbeiten und Leben) mit dem Schutz der Umwelt in Einklang bringen.

Für die Gemeinde Wörth bedeutet das:

  • Sozial-gerechten Wohnungsbau mehr fördern
  • Minimierung der Flächenversiegelung
  • Dorfplätze flexibel nutzbar gestalten; sie sind Ortsmitte und Raum für Spiel und Erleben von Natur
  • Neue Spielplätze im Gemeindegebiet als naturnahe Erfahrungsräume, in denen Kinder ihre Phantasie und Kreativität ausleben können
  • Verstärkte Begrünung von bestehenden Siedlungen, die Straßen und Plätze als Wohlfühlorte schafft
  • Naturverträgliche Gestaltung von Baugebieten
  • Behutsame und maßvolle Entwicklung von Gewerbegebieten unter Einhaltung höchster ökologischer Standards und Klimaneutralität

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Unsere Kandidat*innen für den Gemeinderat

Gemeinderätin

61 Jahre / Wörth / Umweltpädagogin

„Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen hat für mich allerhöchste Priorität. Ich stehe für eine Politik, die Klima und Natur schützt und sich für den Erhalt artenreicher Ökosysteme einsetzt. Genauso wichtig ist mir der schonende Umgang mit unseren lebenswichtigen Ressourcen wie Boden, Luft und Wasser. Deshalb werde ich besonders auf die Einhaltung ökologischer Standards und die Klimaneutralität bei zukünftigen Bebauungsplänen achten.“

Kreistagsliste Platz 3

19 Jahre / Hofsingelding / Student (Jura)

„In den nächsten Jahren sollte der Klimaschutz an oberster Stelle stehen. Der Klimawandel bedroht Mensch wie Tier, Umwelt wie Wirtschaft. Wie wir mit diesem Thema auf kommunaler Ebene umgehen, ist eine Frage, mit der ich mich gerne beschäftige. Außerdem ist mir als Student ein zuverlässiger sowie günstiger ÖPNV wichtig. S-Bahn und Bus sollten eine echte Alternative zum Auto darstellen. Ich werde mich deshalb besonders für den Ausbau der S-Bahn-Linie sowie eine möglichst klimafreundliche Gemeinde einsetzen.

Kreistagsliste Platz 52

50 Jahre / Wörth / Bilanzbuchhalterin

„Es ist mir sehr wichtig, dass wir uns für eine ökologische, nachhaltige Politik in unserer Gemeinde zur Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Damit unsere Kinder und Jugendliche auch in Zukunft gut und gerne hier leben können, braucht es viele neue Ideen und Entscheidungen. Ich trete ein für den Ausbau des ÖPNV, eine fahrradfreundliche Kommune sowie für die Zertifizierung als Fair-Trade Gemeinde und einen verantwortungsvollen Umgang mit kommunalen Geldern.“

Kreistagsliste Platz 39

45 Jahre / Hofsingelding / Marketing-Managerin

„Nach Klima- und Naturschutz ist für uns in Europa die Demokratie das wichtigste Gut. Der politische Diskurs ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Deshalb setze ich mich in der Gemeinde Wörth dafür ein, dass parteiübergreifend nachhaltige und vernünftige Lösungen für die anstehenden Herausforderungen gefunden werden – für eine umweltfreundliche und sozial nachhaltige Siedlungspolitik, für Infrastruktur, die dem Menschen dient und für eine zukunftsweisende Nutzung von Technologie. Grüne Politik ist machbar und sinnvoll, so lange wir uns erlauben neu zu denken.“

66 Jahre / Willgruber / Rentner

„Noch sind wir eine ländliche Gemeinde mit viel Grün. Aber wenn man genauer hinsieht, gibt es Einiges zu tun. Für eine lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde möchte ich mich einbringen.“

59 Jahre / Hofsingelding / Bankkauffrau

„Ich stehe ein für ein Miteinander und gegen Ausgrenzung in der Gemeinde. Dafür braucht es Begegnungsstätten, schöne öffentliche Plätze und eine Infrastruktur, die es einfach macht, von hier nach da zu kommen und eine Bebauung, die es allen möglich macht hier gut zu leben.“

Parteifrei 55 Jahre / Hofsingelding / Musiklehrer / parteifrei

„Die Zukunft unserer Kinder liegt in unseren Händen. In der Gemeinde setze ich mich für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt ein. Damit auch die zukünftigen Generationen hier ein lebens- und liebenswertes Zuhause genießen können.“

54 Jahre / Hofsingelding / Schuldnerberaterin „Für mich bedeutet ‚grün sein‘: offen sein für unterschiedliche Menschen und deren Bedürfnisse; um Sachentscheidungen ringen, die unsere Gemeinde zukunftsfähig machen; eine bunte Gemeinde und Gemeinschaft; Vorurteilen entschieden entgegenzutreten.“

57 Jahre / Wörth / Entwicklungsingenieur

„Gerne möchte ich mich einbringen für die Energiewende vor Ort: Energieeinsparung, Effizienzsteigerung, erneuerbare Energien, sowie für eine möglichst umweltschonende Gemeindeentwicklung.“

51 Jahre / St. Koloman / Bankangestellte / parteifrei

„Im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung setze ich mich dafür ein, den Wohnungs- und Verkehrsausbau sensibel anzupassen. Tragfähige Konzepte für unsere Ortskerne gehören dazu, ebenso wie der Erhalt des Landschaftsbildes mit dem Erdinger Moos und dem Baggerweiher.“

55 Jahre / Hofsingelding / Dozentin für Physiotherapie

„Für meine Gemeinde möchte ich, dass Umweltbewusstsein und Klimaschutz im Vordergrund stehen und gut verbunden werden mit den anderen berechtigten Zielen. Dabei ist mir eine sachliche und wertschätzende Form der Diskussion und Konsensfindung wichtig.“

Kreistagsliste Platz 55

53 Jahre / Wifling / Beamtin, Kräuterpädagogin / parteifrei

„Der Klimaschutz und der Naturschutz sind für mich die obersten Gebote unserer Zeit, damit auch unsere Kinder in einer gesunden Natur aufwachsen und leben können. Meine Schwerpunkte sind Artenschutz und Artenvielfalt.“

53 Jahre / Wörth / Beamtin Umweltschutz

„Gesunde Ernährung mit regionalen, saisonalen und fair gehandelten Produkten (vorzugsweise in Bio-Qualität) ist für mich sehr wichtig. Deshalb sollte in allen kommunalen Einrichtungen, insbesondere im Kindergarten und in der Schule darauf geachtet werden.“

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URL:http://www.gruene-erding.de/gruene-vor-ort/gruene-woerth/kommunalwahl-in-woerth/