Antrag der GAL-Fraktion im Dorfener Stadtrat: Entwicklungskonzept für die Verlagerung des Städtischen Bauhofes

10.12.19 –

Die GAL-Fraktion stellt den Antrag auf Verlagerung des Bauhofs an den Stadtrand. So könnte mitten in Dorfen über ein Hektar Wohnfläche in bester Lage entstehen, von dem aus alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar ist.

Antrag zur Haushaltsberatung: Bauleitplanung in der Stadt Dorfen, Entwicklungskonzept für die Verlagerung des Städtischen Bauhofes und Ausweisung eines Wohnareals auf den Städtischen Grundstücken zwischen Kugelfang und Stadtpark für unterschiedliche Wohnformen in optimaler innerstädtischer Lage Antrag zur Beratung und Beschlussfassung im Stadtrat

Die Fraktion der GAL beantragt, auf die Tagesordnung der nächstmöglichen Sitzung folgenden Punkt zu setzen:

Entwicklungskonzept für die Verlagerung des Städtischen Bauhofes und Ausweisung eines Wohnareals auf den Städtischen Grundstücken zwischen Kugelfang und Stadtpark für unterschiedliche Wohnformen in optimaler innerstädtischer Lage.

Begründung: Die Stadt ist Eigentümer einer Fläche von rund 12000 qm mitten im Zentrum in für das Wohnen optimaler Lage. Die derzeitige Nutzung spiegelt nicht die städtebaulich notwendige Nutzung und Funktion des Quartiers wider. Da viele Infrastruktureinrichtung problemlos fußläufig erreichbar sind, bietet sich dieser Grundbesitz zur Verwirklichung unterschiedlicher Wohnformen und auch zur Reduzierung des ausufernden Ziel- und Quellverkehrs an. Darüber hinaus stellt die Aufwertung dieses Quartiers eine beträchtliche Wertsteigerung dar, mit der sich die mit der Nutzungsänderung verbundenen Kosten für einen neuen Bauhof in städtebaulich besserer Lage finanzieren lassen, Als Grundeigentümer hat die Stadt alle Möglichkeiten für die künftige Entwicklung des Geländes am Stadtpark selbst in der Hand. Gerade die Entwicklung des Gewerbegebietes im Bereich der ehemaligen Ziegel Meindl könnte für die Umsiedlung des Bauhofes eine Option sein.

Es ist im Hinblick auf die Wohnungsmarktsituation und die ausufernde Verkehrsbelastung nicht akzeptabel, dass gerade die Stadt ihre Grundstücke für eine städtebaulich sinnvollere Nutzung nicht zur Verfügung stellt. Die stadtferne Ausweisung von Baugebieten ohne eigene Infrastruktur (z. b. Zeilhofen, Hampersdorf) verschärft die Verkehrssituation in der Stadt durch Zunahme von Ziel und Quellverkehr, der die Lebensqualität der Bürger mindert. Gerade wegen des geplanten Abbruchs des „Armenhauses“ sollte umgehend ein Entwicklungskonzept, gegeben Falls in Form eines Wettbewerbs, in Auftrag gegeben werden, um eine sinnvolle Gesamtlösung und nicht Stückwerk zu realisieren. Dafür sind die erforderlichen Haushaltsmittel im Haushalt 2020 einzustellen. Der richtige Weg und die Ziele müssen vom Stadtrat in einer grundsätzlichen Beratung entwickelt werden, die im Hinblick auf die große städtebauliche Bedeutung und die Wohnungsituation in der Stad Dorfen möglichst umgehend in Angriff genommen werden muss.

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OV Dorfen

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