Kreisverband Erding http://www.gruene-erding.de Der Kreisverband Erding von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. www.gruene-erding.de_content373292 Herzlich willkommen bei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Landkreis Erding http://www.gruene-erding.de/home/ Sat, 19 Mar 2022 11:53:34 +0100 http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/erste-bewerbungen-fuer-die-stimmkreis-direktkandidaturen-bei-den-bezirks-und-landtagswahlen-2023/ Erste Bewerbungen für die Stimmkreis-Direktkandidaturen bei den Bezirks- und Landtagswahlen 2023! http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/erste-bewerbungen-fuer-die-stimmkreis-direktkandidaturen-bei-den-bezirks-und-landtagswahlen-2023/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/erste-bewerbungen-fuer-die-stimmkreis-direktkandidaturen-bei-den-bezirks-und-landtagswahlen-2023/ Bisher liegen dem Kreisvorstand der Grünen im Landkreis Erding zwei Bewerbungen vor: Die von... 2023 sind in Bayern Landtags -und Bezirkstagswahlen, bei denen sich auch Grüne Mitglieder zur Wahl stellen werden. Um Direktkandidat*in der Grünen im Landkreis Erding zu werden, müssen Bewerber*innen auf die Kandidatur für die Direktmandate bei der Aufstellungsversammlung von den Grünen Kreisverbands-Mitgliedern gewählt werden. Bisher sind beim Kreisvorstand zwei Bewerbungen eingegangen: Die von Laetitia Wegmann, die die Grüne Direktkandidatin für den bayerischen Landtag werden will, und die Bewerbung von Cornelia Ermeier, die in den Oberbayerischen Bezirkstag einziehen möchte. 

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Tue, 27 Sep 2022 20:58:40 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruene-jugend-fruehkindliche-bildung-garantieren/ Grüne Jugend: Frühkindliche Bildung garantieren! http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruene-jugend-fruehkindliche-bildung-garantieren/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruene-jugend-fruehkindliche-bildung-garantieren/ Die Pressemitteilung von Konrad Thees und Laetitia Wegmann zu Ulrike Scharfs Plänen bezüglich der... Erdings Landtagsabgeordnete und bayerische Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) hat in den letzten Tagen harte Kritik vom Verband der Kita-Fachkräfte und der Opposition erhalten. Und das zurecht. Das Problem: Jetzt, da das Kindergarten- und KiTa-Jahr wieder losgeht, ist völlig klar: In Bayern gibt es zu wenig Betreuungsfachkräfte. Dafür hat die CSU selbst gesorgt, indem sie die Problematik des Fachkräftemangels nicht konsequent angegangen hat.

Das Familienministerium will, dass die Anzahl der Kinder pro Betreuungseinheit erhöht wird, dass weniger- oder gar unqualifiziertes Personal die Kinder betreut, nur damit der Rechtsanspruch auf Betreuung auf dem Papier erhalten bleibt. Dieser Affront gegen die frühkindliche Bildung erntet zurecht harsche Kritik.

Auch wir als Grüne Jugend im Landkreis Erding kritisieren scharf, dass die Staatsministerin und ihr Ministerium den Fachkräftemangel nicht aktiv und offensiv bekämpfen. Stattdessen präsentieren sie nun nach eigener Einschätzung „bahnbrechende Chancen für die Kinderbetreuung“ -Maßnahmen, die in Wahrheit den inakzeptablen Zustand in den Kitas nur noch verschlechtern werden. Und das zu Lasten der Beschäftigten, der Eltern und vor allem der Kinder. Aus dem guten und wichtigen Ziel der frühkindlichen Bildung wird nach dem Willen von Frau Scharfs Haus bestenfalls noch das Prinzip „sauber-trocken-satt“. Das ist Minimalversorgung statt Bildung, Problemverstärkung statt Problemlösung.

Anstatt echte Lösungen zu bieten, werden die Probleme der Kindertagesstätten so zwangsläufig verschoben und vor allem werden sie so nur noch schlimmer. Das gefährdet das höchste Gut, dass durch ein durchgängiges System von Betreuung und Bildung eigentlich geschützt werden soll: Das Kindeswohl. Und das alles mit dem Argument, man könne nichts gegen den Fachkräftemangel tun und es sei jetzt so wie es ist. Das ist eine Kapitulation, obwohl es eine Offensive im Kampf gegen den Fachkräftemangel braucht. Genau so wird nur die Verzweiflung des wirklich qualifizierten Personals gefördert, das täglich hart für das Wohl jedes einzelnen Kindes arbeitet.

Durch jahrelanges Ignorieren der Situation in den KiTas und im bayerischen Bildungssystem allgemein hat die CSU diese schlechten Zustände selbst zu verantworten. Doch anstatt sich dieser Verantwortung zu stellen, wirft Frau Scharfs Haus dem Kita-Fachkräfte-Verband „bewusste Falschnachrichten“ vor- eines Ministeriums nicht würdig.

Wir fordern deshalb von Frau Scharf und ihrem Familienministerium: Eine Entschuldigung bei den Eltern und Fachkräften und eine transparente Strategie zur offensiven Bekämpfung des Fachkräftemangels. Anstatt unterqualifizierte Menschen eine Kernaufgabe des Sozialstaats erledigen zu lassen, müssen die Fachverbände und die Kinderkommission des bayerischen Landtags in diesen Prozess einbezogen werden. Und diese haben bereits jetzt unzählige Ideen und Konzepte veröffentlicht: Eine Erhöhung der Betriebskostenförderung durch den Freistaat, Investitionen in bessere Personalschlüssel statt noch größerer Gruppen, multiprofessionelle Teams, eine Entbürokratisierung bei der Anerkennung ausländischer Fachkräfte, mehr Zeit für Leitungsaufgaben, für Vorbereitung und Teamentwicklung, einen flächendeckenden Ausbau der Pädagogischen Qualitätsbegleitung sowie die Möglichkeit für Fortbildungen und Aufstiegschancen.

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Tue, 06 Sep 2022 19:15:07 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruener-landeschef-in-erding-erfolgreiche-radltour-mit-thomas-von-sarnowski/ Grüner Landeschef in Erding! Erfolgreiche Radltour mit Thomas von Sarnowski http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruener-landeschef-in-erding-erfolgreiche-radltour-mit-thomas-von-sarnowski/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruener-landeschef-in-erding-erfolgreiche-radltour-mit-thomas-von-sarnowski/ Am vergangenen Dienstag haben die Erdinger Grünen erfolgreich weitere Unterschriften für den... Am vergangenen Dienstag haben die Erdinger Grünen erfolgreich weitere Unterschriften für den „Radentscheid“ Bayern gesammelt!

 Dafür veranstalteten sie am kleinen Platz in der Innenstadt einen Infostand – doch damit nicht genug: Um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen zu können, fuhren sie vorher durch die Stadt Erding und besprachen mit dem GRÜNEN Landesschef Thomas von Sarnowski, sowie dem Kreisvorstand des Erdinger Allgemeinen Fahrrad-Clubs (ADFC) die Brennpunkte des Radverkehrs in Erding.

 

Ziel des Volksbegehrens ist es unter anderem, den Radverkehrsanteil in Bayern auf 25 % zu bringen- und zwar bis 2030. Die Söder-Regierung hatte 2017 versprochen, den Anteil am Gesamtverkehr von 10 % auf 20 % zu verdoppeln, und steht jetzt bei mickrigen 11 % - das ist viel zu wenig!

 

Deshalb setzen sich die Grünen für eine bessere Radinfrastruktur ein, um den Ziel- und Querverkehr in der Stadt und auf dem Land endlich Radl-freundlich zu gestalten. Denn das erhöht die Lebensqualität!

Erdings Grünen-Sprecher Konrad Thees sagte „Es ist wichtig, dass der Radverkehr in Erding endlich richtig angepackt wird. Ich spüre da auch einen Willen im Stadtrat, aber es ist echt wichtig, dass man sich jetzt nicht auf der frisch erworbenen Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) ausruht, sondern allerspätestens jetzt endlich mehr Lebensqualität schafft! -Und zwar zum Beispiel durch mehr und bessere Radwege.“

 

Eine Priorisierung der Radinfrastruktur ist nötig, der Landesschef der Grünen, Thomas von Sarnowski ergänzte außerdem „Der Freistaat muss dahinterstehen und in Bezug auf Planung sowie Finanzierung unterstützen“- denn bisher ist das die Angelegenheit der Kommunen. Mit einem Radgesetz, wie vom Volksbegehren „Radentscheid“ gefordert, würde sich das verändern. So würde endlich Planungssicherheit geschaffen und die rechtlichen Hürden überwunden werden.

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Fri, 02 Sep 2022 22:17:11 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/pressemitteilung-der-gruenen-jugend-erding-zur-oepnv-schnitzeljagd-am-12-august-2022/ Pressemitteilung der Grünen Jugend Erding zur ÖPNV-Schnitzeljagd am 12. August 2022 http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/pressemitteilung-der-gruenen-jugend-erding-zur-oepnv-schnitzeljagd-am-12-august-2022/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/pressemitteilung-der-gruenen-jugend-erding-zur-oepnv-schnitzeljagd-am-12-august-2022/ Am vergangenen Freitag haben die Kreisverbände der Grünen Jugend aus Erding und Ebersberg in den... Pressemitteilung der Grünen Jugend Erding zur ÖPNV-Schnitzeljagd am 12. August 2022

 

Am vergangenen Freitag haben die Kreisverbände der Grünen Jugend aus Erding und Ebersberg in den beiden Landkreisen eine Schnitzeljagd zum öffentlichen Personennahverkehr veranstaltet. Zusammen mit Amts- und Mandatsträger*innen der demokratischen Parteien wurden drei verschiedene Routen in den beiden Landkreisen abgefahren. Längere Wartezeiten an der Bushaltestelle, die Fahrten an sich, kurze Pausen bei der Bahnhofsbäckerei – perfekte Chancen dafür, sich mit den Politiker*innen einen Überblick der Lage zu schaffen und einen konstruktiven Dialog über den Ausbau unserer „Öffis“ zu führen.

Zusammen mit Laetitia Wegmann, Konrad Thees, Manuel Metka und Tom Mertens von der Grünen Jugend Erding (GJED) fuhren Franz Hörmann (1. Bürgermeister Walpertskirchen), Manfred Slawny (3. Bürgermeister Taufkirchen (Vils)) und Ullrich Gaigl (1. Bürgermeister Sankt Wolfgang) von Moosen bis nach Poing. Mit dem Bus 9403 ging es zunächst von Moosen bis Dorfen, um dort in den Regionalzug bis Markt Schwaben zu steigen. Von dort aus war es nur noch eine Station S-Bahn bis Poing. Während der Fahrt wurden zahlreiche Mängel am Gesamtkonzept des ÖPNVs festgestellt. Laetitia merkte zum Beispiel an, dass in den Bussen und Bahnen die Durchsagen über die aktuelle Haltestelle oft nur schwer zu verstehen sind - falls es sie überhaupt gibt! Für Menschen mit Sehbehinderung stellt das ein großes Problem dar. Die Probleme fehlender Barrierefreiheit endeten hier aber nicht. So versuchte sich Manfred Slawny in Dorfen daran, in einem Rollstuhl sitzend den Fahrkartenautomaten zu bedienen. Diese sind insbesondere bei Sonneneinstrahlung nur schwer lesbar, zusätzlich häufig verschmutzt und das Display ist für Rollstuhlfahrer*innen nur schwer zu bedienen. In Markt Schwaben ist der Bahnsteig nicht einmal barrierefrei betretbar: Hier verhindert das Warten auf die zweite Stammstrecke schon länger entsprechende, schnelle Baumaßnahmen.

In Poing ging der Tag mit einem Abendessen mit dem 1. Bürgermeister Thomas Stark zu Ende, der sich die Zeit nahm, und seine Sicht auf den ÖPNV erläuterte. Kollektiv gelobt wurde hierbei das starke Busnetz innerhalb von Poing: Bis Mitternacht können Reisende per Bus an Ihrem Ziel ankommen. Das erhöht ohne Frage die Lebensqualität und das Vertrauen in den öffentlichen Nahverkehr. Hiervon könnten sich einige Städte und größere Gemeinden etwas abschauen!
Im gleichen Zuge kam zur Sprache, dass in der Stadt Erding noch einiges am Busnetz getan werden muss. Hier sind abendliche Fahrten an Wochenenden ein echtes Problem. Dazu kommt der ungünstige 40-Minuten-Takt der S-Bahn zur gleichen Zeit. Ebenso wichtig: gute Verbindungen zu den Kreisstädten und Landratsämtern. Hier fehlt bisher auch in Poing eine sinnvolle Direktverbindung nach Ebersberg. Viel zu oft sind Reisende auf das Auto angewiesen, um nicht die Reisedauer zu verdoppeln, wenn nicht sogar zu verdreifachen.

Allgemein konnten in den Gruppen beider Landkreise sehr konstruktive Gespräche geführt werden – von Barrierefreiheit und der richtigen Ausstattung der Haltestellen bis hin zur Schaffung neuer Buslinien, engeren Takten und dem Fachkräftemangel in der Busfahrerbranche. Es gibt eine Menge zu tun, aber seitens der Jugend ist der Wille da, zusammen mit den Kommunalpolitiker*innen für effektive Lösungen dieser Probleme einzutreten. Sehr positiv anzumerken ist dabei zum Beispiel die Gesprächsbereitschaft des Ebersberger Landrats, Robert Niedergesäß (CSU). Er nahm sich eine Stunde für die Grüne Jugend Ebersberg, war sehr gastfreundlich und zeigte sich bereit, mit ihnen über Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs zu sprechen. Enttäuschenderweise war dies bei vielen anderen angefragten Gästen nicht der Fall. So ließ Martin Bayerstorfer, Landrat von Erding, nach monatelanger Zusage wenige Stunden vor dem Start der Schnitzeljagd seine Sekretärin per Mail ohne Angabe eines Grundes absagen. Es ist schade, dass eine respektvolle Kommunikation mit der Jugend nicht der Regelfall zu sein scheint. Die Grüne Jugend bedankt sich daher für alle Zusagen und die Absagen, die begründet waren und trotzdem Interesse an dem Thema und vielleicht sogar einer Teilnahme an einer zukünftigen Aktion vermittelt haben. Die Schnitzeljagd hat demnach den Grundstein für zukünftige Kooperation und weitere spaßige und informative Veranstaltungen gelegt.

Wenn der Sprung zu preiswerter, klimafreundlicher Mobilität möglich werden soll, muss auf Modelle wie das 9€-Ticket auch eine echte Verbesserung des Bus- und Bahnnetzes folgen. Da sind die Kommunen gefragt! Die Preissenkung allein wird die Verkehrswende nicht regeln. Sie hat aber gezeigt, wie hoch die Nachfrage für den öffentlichen Nahverkehr sein kann und wie sich die Lebensqualität unter anderem für sozial schwächere Familien verbessern könnte. Die Kreisverbände der Grünen Jugend Erding und Ebersberg wollen an dem Thema dranbleiben, um der Jugend eine Stimme in der Stärkung des ÖPNV zu geben

 

 

Laetitia Wegmann | Konrad Thees

Sprecher*innen der Grünen Jugend

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Tue, 16 Aug 2022 13:33:23 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/laetitia-wegmann-und-konrad-thees-gruene-jugend-zum-fall-zeno-pfest/ Laetitia Wegmann und Konrad Thees (GRÜNE JUGEND) zum Fall Zeno Pfest http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/laetitia-wegmann-und-konrad-thees-gruene-jugend-zum-fall-zeno-pfest/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/laetitia-wegmann-und-konrad-thees-gruene-jugend-zum-fall-zeno-pfest/ Der Isener Ehrenbürger Zeno Pfest war Nazi – und zwar nicht irgendeiner. All das ist eine... Der Isener Ehrenbürger Zeno Pfest war Nazi – und zwar nicht irgendeiner.

Zu dieser ernüchternden Erkenntnis kam Leonhard Seidl bei seinen Vorbereitungen für einen Gedenkabend. Dass die Nazi-Vergangenheit Fests so lange ignoriert und unentdeckt blieb, schockiert uns als Grüne Jugend Erding.

Vor 77 Jahren wurde Deutschland von der grausamen Nazi-Diktatur befreit, die es selbst geschaffen hatte. Die Legende der vielen unschuldigen Mitläufer*innen ist ein Euphemismus, eine bewusst geschaffene Lüge, die sich Nazis erdacht haben, um selbst in der Gesellschaft der frühen Bundesrepublik akzeptiert zu werden. Doch unsere demokratische Zivilgesellschaft muss an sich selbst den Anspruch haben, mit diesem Mythos aufzuräumen und endlich die Schuld derer wie Pfest eingestehen. Viele alte Nazis wurden bereits im Zuge der 68er auch sozial zur Rechenschaft gezogen. Nicht jedoch Zeno Pfest. Stattdessen wurde seine Vergangenheit unter den Teppich gekehrt, um ihn anschließend in anderen Bereichen zu ehren. Besonders schwerwiegend im Fall Pfest ist, dass er nicht „nur Mitläufer“ war, wie Florian Tempel von der SZ in seinem Bericht vom 2. August klar darlegte. Er war eine Nazi-Führungskraft. Als Führungsoffizier bekleidete er einen Posten, der von Hitler höchstpersönlich erdacht worden war, um die Streitkräfte zu fanatisieren und vollkommen mit der gefährlichen Rassenideologie zu indoktrinieren.

 

All das ist eine Schande und eine große Wunde im Selbstbewusstsein des Landkreises Erding, was die eigene Erinnerungskultur angeht. Nun müssen deshalb konkrete Taten folgen. Um die demokratische Integrität des Landkreises Erding und der Gemeinde Isen zu erhalten, fordert die GRÜNE JUGEND jetzt ein 3-Punkte-Reaktionspaket:

  1. Zeno Pfest sollte die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Isen nachträglich entzogen werden. In einem Deutschland, das sich selbst als „aufgeklärt“ bezeichnet, dürfen Nazis keine Ehrung erhalten.
  2. Die Zeno-Pfest-Straße in Isen, an der auch die Grund- und Mittelschule angrenzt muss umbenannt werden. Wie auch bezüglich der Ehrenbürgerwürde liegen die dafür benötigten Kompetenzen in Isen. Angebracht wäre es, die Straße z.B. nach Opfern des NS-Regimes in Isen neu zu benennen, denn sie dürfen niemals in Vergessenheit geraten
  3. Eine breite Debatte unter Einbeziehung aller relevanten Akteur*innen zur Aufarbeitung des Falls Pfest muss jetzt gestartet werde. Hierbei können die Geschichtswerkstatt Dorfen und das Münchener Staatsarchiv zur Unterstützung bei Recherchen genutzt werden. Unbedingt muss auch der Gemeinderat mit dem gewählten Volksvertreter*innen einbezogen werden. Dieser Diskurs, sowie jegliche neue Erkenntnisse im Fall Pfest, müssen für die Öffentlichkeit nachvollziehbar und zugänglich sein.

 

Diese Pressemitteilung soll sowohl dazu aufrufen, die erforderlichen Maßnahmen so schnell wie möglich zu ergreifen, aber eben auch Teil des gesellschaftlichen Dialogs sein. Alle Akteur*innen, die sich selbst als demokratisch verstehen haben eine Pflicht, sich aktiv an der Aufarbeitung des Falls Pfest zu beteiligen.

 

Konrad Thees und Laetitia Wegmann | Erding/Taufkirchen(Vils), den 05. August 2022

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Fri, 05 Aug 2022 01:37:01 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruene-jugend-nahverkehr-schnitzeljagd/ Grüne Jugend - Nahverkehr-"Schnitzeljagd" http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruene-jugend-nahverkehr-schnitzeljagd/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/gruene-jugend-nahverkehr-schnitzeljagd/ Die Grüne Jugend (GJ)-Kreisverbände aus Erding und Ebersberg werden am 12. August zusammen mit... Die Grüne Jugend (GJ)-Kreisverbände aus Erding und Ebersberg werden am 12. August zusammen mit zahlreichen Gäst*innen aus Presse und Politik, darunter auch der Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer, eine groß angelegte Aktion zum Bus- und Bahnverkehr in den beiden Landkreisen veranstalten.

Ziel dieser ÖPNV-„Schnitzeljagd“ ist es, auf die Situation von Bus und Bahn in der Region Erding-Ebersberg aufmerksam zu machen und konstruktiv Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Angesichts der steigenden Energiekosten und der Klimakatastrophe ist jeder Wechsel von Auto zu öffentlichem Nahverkehr Gold wert. Um es den Menschen zu erleichtern, Bus und Bahn zu nutzen, wollen wir schnellstens Verbesserungen umsetzen und dafür in einen überparteilichen Dialog mit allen demokratischen Parteien eintreten.
 

Am Aktionstag werden Bürgermeister*innen und der Landrat Bayerstorfer, sowie ggf. weitere kommunale Mandatsträger*innen von Moosen, dem Münchener Flughafen, Wartenberg, sowie von Schalldorf, Egmating und Glonn aus gemeinsam mit Mitgliedern der Grünen Jugend nach Poing reisen. Dort werden dann gemeinsam die Erfahrungen des Tages ausgetauscht.

Gerade im ÖPNV, in dessen Entwicklung so viele Menschen und Institutionen eingebunden sind, ist es extrem wichtig, dass alle demokratischen Parteien zusammenarbeiten. Dafür wollen wir einen echten Impuls setzen und vielleicht sogar den Start eines breiten Engagements für pünktlicheren, günstigeren, inklusiveren und breiter verfügbaren öffentlichen Personennahverkehr markieren.

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Mon, 01 Aug 2022 08:05:09 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/stellungnahme-von-herbert-meier-zur-bekanntgabe-zu-unserem-antrag-festsetzung-zur-waermeversorgung-i/ Stellungnahme von Herbert Meier zur Bekanntgabe zu unserem Antrag ‚Festsetzung zur Wärmeversorgung in B-Plänen‘ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/stellungnahme-von-herbert-meier-zur-bekanntgabe-zu-unserem-antrag-festsetzung-zur-waermeversorgung-i/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/stellungnahme-von-herbert-meier-zur-bekanntgabe-zu-unserem-antrag-festsetzung-zur-waermeversorgung-i/ Grundsätzlich ist es nicht Absicht des Antrags einen gesamtstädtischen Beschluss zum Ausschluss... Grundsätzlich ist es nicht Absicht des Antrags einen gesamtstädtischen Beschluss zum Ausschluss bestimmter Energieträger zu fassen, sondern es muss dies für jeden neuen B-Plan einzeln beschlossen werden, wie dies auch im angehängten Leitfaden klar formuliert ist. So ist es z.B. in B-Plänen, die einen Altbestand einschließen derzeit nur eingeschränkt möglich solche Festsetzungen zu treffen.

Es macht auch keinen Sinn Lösungen zuzulassen, die den Einsatz fossiler Energieträger nicht erheblich reduzieren sondern nur in Heizzentralen verlagern. Dies belastet das Klima in nicht verantwortbarer Weise und macht uns weiterhin von kritischen Energieimporten abhängig.

So wird in der Bekanntgabe der Ausschluß fossiler Brennstoffe im B-Plan 191 erwähnt, gleichzeitig wird dort aber eine Fernwärmeversorgung zugelassen, deren Primärenergiefaktor aktuell größer als 0,84 ist.

Das bedeutet letztendlich, dass für jede gelieferte Kilowattstunde Wärme mindestens 0,84kWh Erdgas gefördert werden müssen – dies kann und darf keine Lösung für die Zukunft sein !

Der geforderte maximale fossile Primärenergieanteil von 35% ist eindeutig und kann z.B. durch einen Energieberater oder HLS-Planer einfach nachgewiesen und für die Bauverwaltung bestätigt werden.  Primärenergiefaktoren können hierfür den aktuellen Bundesgesetzten (GEG) entnommen werden und sind durch den Wirkungsgrad (=Nutzungsgrad) der Anlage zu dividieren. Aktuell werden die Primärenergiefaktoren gerade überarbeitet und es soll zukünftig auch die Herstellungsenergie für Anlagen einfließen.

Beispiele:

Für Netzstrom ist derzeit ein Primärenergiefaktor von 1,8 festgelegt. Wird damit eine Wärmepumpe betrieben die einen COP von 3 hat (d.h. aus einem Teil Strom werden 3 Teile Wärme erzeugt, COP ist für die jeweils gewählten Vor-/Rücklauftemperaturen dem Datenblatt des Herstellers zu entnehmen) erreicht man einen Primärenergieanteil von 60% (1,8 / 3), was die Anforderung nicht erfüllt.

Zur Lösung müsste also entsprechend viel regenerativer Strom am Gebäude erzeugt werden, oder ein Wärmepumpensystem mit COP=5,2 gewählt werden.

Biomasse hätte einen Primärenergiefaktor von 0,2 , ist aber nur begrenzt nachhaltig verfügbar und steigt mittlerweile auch massiv im Preis.

Solarthermische Anlagen mit entsprechendem Speicher könnten auch ein Lösungsansatz sind und sind bei entsprechender Größe sehr kosteneffizient.

Klimaschutz, explodierende Preise sowie Versorgungssicherheit erfordern ein konsequentes Handeln für unsere Bürger.

Wir sollten auch darüber nachdenken, mit welchen Mitteln / Strukturen wir die Bürger bei einer effizienten und kostenoptimierten Umsetzung unterstützen können.

 

Hier finden Sie die Meldung zum Antrag selbst: www.gruene-erding.de/home/home-single/article/antrag-der-stadtratsfraktion-erding-zum-ausschluss-fossiler-energietraeger-in-bebauungsplaenen/

 

 

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Thu, 21 Jul 2022 15:00:32 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/bezirksversammlung-der-gruenen-oberbayern-in-der-erdinger-stadthalle/ Bezirksversammlung der Grünen Oberbayern in der Erdinger Stadthalle http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/bezirksversammlung-der-gruenen-oberbayern-in-der-erdinger-stadthalle/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/bezirksversammlung-der-gruenen-oberbayern-in-der-erdinger-stadthalle/ Grüne aus ganz Oberbayern in der Stadthalle zu Gast Am 2. Juli 2022 fand bei schönstem Sommerwetter die diesjährige Bezirksversammlung der Grünen Oberbayern in der Erdinger Stadthalle statt. Auf der Tagesordnung stand neben den Grußworten von Dr. Markus Büchler (MdL) als Bezirksverbandsvorsitzender, Annett Burgarth als Sprecherin des gastgebenden Kreisverbands und OB Max Gotz als Vertreter der Stadt auch fünf Anträge zur Abstimmung. Vor Ort waren auch zahlreiche MdLs der Grünen Fraktion, unter anderem die Sprecher*innen Katharina Schulze und Ludwig Hartmann.

Dr. Markus Büchler und Annett Burgarth stellten vor allem ihre jeweiligen Verbände vor und sprachen Besonderheiten und Erfolge des vergangenen Jahres an. In Erding sei besonders die engagierte Arbeit der wiedergegründeten GJ hervorzuheben.

OB Gotz hielt ein Plädoyer für Erding und für einen Dialog aller demokratischen Parteien. Dabei zeigte er sich wertschätzend gegenüber der Ampelregierung im Bund und übte auch Kritik in den eigenen Reihen mit Aussagen wie "10H brauch ma alles ned." Wichtig sei ihm Vernunft beim Regieren. Er unterstrich auch die Kompetenzen der Kommunen in Sachen Energiewende und hob die Bedeutung des Handwerks hervor.

Der erste Antrag: "Freiheit von fossilen Energieimporten" wurde durch einen Input von Henrike Hahn (MdEP) zur Energiepolitischen Lage der EU eingeleitet. 

Anschließend folgte eine Aussprache zur Stärkung ländlicher Räume bei der sich Laetitia Wegmann, eine der Erdinger Delegierten, für besseren ÖPNV und mehr Räume für junge Menschen am Land positionierte. 

Auch bei der Regionalversammlung machten sich die Erdinger Delegierten Simone Jell Cuevas und Laetitia Wegmann für Jugendliche stark mit der Forderung nach besserer Lehrkrafts- unabhängige Schulsozialarbeit. Cornelia Ermeier, Mitglied des Regionalbeirats und Erdinger Stadträtin, setzte sich in ihrer Rede unter anderem für die Notwendigkeit von mehr Bemühungen, Unterstützung und Mitteln für Pflegende ein. 

Nach den Regionalversammlungen wurde über die restlichen Anträge: "Tourismus in Oberbayern – nachhaltig und zukunftsfähig", "Beschaffung nachhaltiger Textilprodukte im Bezirk Oberbayern", "Aufnahme der Geschichte des Bezirksverbandes Oberbayern vor dem 10.10.2015 auf der Homepage“ und "IT: Schulen in Oberbayern bei Hard- & Software-Betreuung mit moderner Arbeitswelt gleichsetzen" abgestimmt. Alle Anträge wurden angenommen.

 

Laetitia Wegmann / Annett Burgarth

 

mehr Fotos hier: https://wschmidhuber.de/wp/fotografie/bezirksversammlung-oberbayern-erding-02-07-2022/ ​​​​​​​

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Tue, 05 Jul 2022 16:33:29 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/was-will-der-landrat-damit-sagen/ Was will der Landrat damit sagen? http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/was-will-der-landrat-damit-sagen/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/was-will-der-landrat-damit-sagen/ Die Aussage des Erdinger Landrats Martin Bayerstorfer beim Kreisbauerntag "Die Tiere brauchen zwei... Die Aussage des Erdinger Landrats Martin Bayerstorfer beim Kreisbauerntag "Die Tiere brauchen zwei Ohrenmarkerl, lauter Bürokratie, nur bei den Menschen interessiert es uns nicht, woher die kommen!" ist aus mehrerlei Hinsicht empörend und geschichtsvergessen. Sie zeigt aber einmal mehr, an welchem äußeren Rand unser Landrat gerne polemisch auf Stimmenfang geht. Menschen sind keine Tiere, auch wenn man leider manchmal des Gefühl bekommt, dass das vergessen wird. Wollen wir denn Menschen bestimmter Herkunft und Denkweise wieder markieren? - Zur Erinnerung: Wir Deutschen haben das schon einmal getan mit der Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden vom 01.09.1941..." (Annett Burgarth, Stefan Herbasch, Sprecher*innen des Kreisverbands)

Hier finden Sie die Berichterstattung zum Thema:

www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/grusswort-beim-kreisbauerntag-empoerend-und-geschichtsvergessen-1.5607526

www.sueddeutsche.de/bayern/landwirtschaft-ludwig-hartmann-gruene-bauernverband-1.5606547?fbclid=IwAR3oHL1El93P-wYoLi238QL2HWbatqTQnug_ZgEJIltoBvGeNsaDaSb9L9g

www.merkur.de/lokales/erding/oberding-ort29189/erding-bbv-beim-kreisbauerntag-versucht-die-csu-dem-gruenen-hauptredner-die-show-zu-stehlen-91622664.html?fbclid=IwAR2eGVfTxhAR8vey6NGoA4OnctGtjLyDG3tU2a_dP07VbFIX9xdv0bn7lOo

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Thu, 23 Jun 2022 10:31:18 +0200
http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/ludwig-hartmann-im-kreis-erding-bayerns-landwirtschaft-ist-gruen/ Ludwig Hartmann im Kreis Erding: „Bayerns Landwirtschaft ist Grün!“ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/ludwig-hartmann-im-kreis-erding-bayerns-landwirtschaft-ist-gruen/ http://www.gruene-erding.de/home/home-single/article/ludwig-hartmann-im-kreis-erding-bayerns-landwirtschaft-ist-gruen/ Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag, war am Montag, 20. Juni... Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag, war am Montag, 20. Juni Hauptredner beim Kreisbauerntag in Oberding, Landkreis Erding.

Vor mehr als 500 Zuhörer*innen zeigte er seine Vision der Landwirtschaft in Bayern auf. Eingeladen war Hartmann zum Titel „Wie viel „Grün“ verträgt die Landwirtschaft?“
Zuvor hatte er zwei Bauernhöfe in der Region besucht, den Biohof Billesberger in Moosinning und den Huberhof der Familie Kratzer in Eitting, einen konventionellen Milchviehbetrieb.
Auf dem Biohof Billesberger führten ihn Amadé Billesberger und sein Vater Siegfried über ihren Naturland-Hof.
Rund um die alte Mühle wird heute vorrangig Feldbau betrieben, die Produkte werden regional vermarktet. Mehl, Nudeln, Kartoffeln und Gemüse gehören zum Sortiment und gehen an Bio-Restaurants in München sowie an die Bäckerei „Brotzeit“.
Die Billesbergers bieten Tierpatenschaften und Hofführungen an und betreiben seit 1987 ein Wasserkraftwerk, das den Hof und weitere 100 Haushalte mit Strom versorgt.
Das eigene Holz wird zu Hackschnitzeln verarbeitet. Hartmann: „Das Beeindruckende ist, dass der junge Landwirt viel ausprobiert, mit vielen Getreidesorten und Hülsenfrüchten experimentiert und dabei möglichst viel für den Arten- und Naturschutz bewirken möchte.“

Seine zweite Station, der Huberhof in Eitting, setzt auf die Vermietung von Ferienwohnungen als zweites Standbein.
Eine PV-Anlage gewinnt auf den Gebäudedächern Sonnenstrom.
Hartmann: „Hier wird Tierwohl umgesetzt, die Produkte werden im Hofladen regional vermarktet und die Hofnachfolge ist bereits geregelt. Was mir besonders gut gefällt: Gemeinsam mit der Gemeinde arbeitet die Familie an einer Dorfheizung. Also einer Hackschnitzelanlage, um Menschen in der Nachbarschaft mit Nahwärme zu versorgen, damit diese ihre alten Öl- und Gasheizungen endlich aus dem Keller werfen können.“
Bei seiner Rede im Oberdinger Festzelt war dem Grünen-Politiker vor allem eine zentrale Botschaft wichtig: „Wir müssen mehr miteinander reden und nicht übereinander. Ich möchte keine Schulddebatte, sondern eine Veränderungsdebatte mit euch führen. Wir müssen darüber reden, wie wir die Landwirtschaft und den Arten- und Naturschutz in eine gute Zukunft führen. Über das Grün, das uns verbindet!“
Das aktuelle Agrarsysteme gehe auf Kosten von Menschen, Tieren und Umwelt.

„Das wollen wir nicht länger hinnehmen. Wenn drei entscheidende Gruppen mit dem System unzufrieden sind, Naturschützer*innen, Bäuerinnen und Bauern und Verbraucher*innen, dann ist der Zeitpunkt gekommen, es besser zu machen! Wir wollen das Höfesterben und das Artensterben gemeinsam beenden.“

Der Flächenverbrauch auf Kosten der Landwirt*innen müsse endlich ein Ende haben: „Der neue Parkplatz muss in die Höhe oder unter die Erde, aber sicher nicht auf die grüne Wiese. Das ist für uns Grüne klar. Wenn die Siedlungs- und Verkehrsfläche doppelt so schnell wächst wie die Einwohnerzahl, dann macht die Söder-Regierung etwas falsch! Wir brauchen einen Pflicht- statt einen Richtwert für den Flächenverbrauch: 5 Hektar am Tag, damit Bayern Heimat bleibt!“ Zudem brauche es landwirtschaftliche Schutzgebiete, in denen die Landwirtschaft Vorrang hat. „Das wollen wir gesetzlich regeln, denn anders wird es nicht funktionieren.“

Zudem ist für Ludwig Hartmann klar, dass in Bayern die Vermarktungsstrukturen für biologische und regionale Produkte gezielt gestärkt werden müssen: „Jeder bayerische Minister und jede bayerische Ministerin fährt einen bayerischen Dienstwagen. Wieso gilt diese Regionalität nicht auch für unsere Essen? In den staatlichen Kantinen müssen endlich Produkte von hier auf den Tisch, das kann nicht an der Ausschreibung scheitern.“

Zur aktuellen Tierwohl-Debatte sagte Hartmann: „Mehr Tierwohl gibt es nicht zum Nulltarif. Die Gesellschaft muss den Umbau der Ställe mitfinanzieren. Nahrungsmittel dürfen nicht verramscht werden. Wir wollen die Preisdebatte selbstbewusst, fair und offen führen: Agrarpolitik kann nicht Sozialpolitik ersetzen.“

Abschließend gab er den Landwirt*innen mit auf den Weg: „Wir Grüne leiten unsere Politik nach Werten. Das sorgt für Planungssicherheit. Die Aufgabe unserer Zeit ist es, viele Krisen gleichzeitig zu lösen. Das schaffen wir nur gemeinsam. Wir sollten uns keinen Graben einreden lassen, den es nicht gibt zwischen bio und konventionell, zwischen Stadt und Land, zwischen Umwelt und Landwirtschaft. Wir sind ein Land! Und wir wollen alle in dieselbe Richtung: unsere Welt erhalten und gut leben können!“

(Quelle: Bündnis 90/ Die Grünen)

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Wed, 22 Jun 2022 10:36:47 +0200